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Die internationale Nachfrage nach Portugal wächst weiter und hat bereits das Niveau von 2025 übertroffen. Der Anstieg der Hotel- und Flugsuchen, insbesondere aus den USA, Kanada und mehreren europäischen Ländern, bestätigt Portugal als eines der gefragtesten Reiseziele für 2026 und stärkt auch das internationale Interesse am Leben und Investieren im Land.
Neubau in Portugal beschleunigt sich zur Bewältigung des Angebotsmangels
Der Bausektor in Portugal gewinnt an Dynamik, angetrieben durch den dringenden Bedarf, das Wohnungsangebot zu erhöhen und den Immobilienmarkt auszugleichen.
In den letzten Monaten wurden mehr neue Projekte genehmigt, insbesondere in den Metropolregionen Lissabon und Porto sowie in aufstrebenden Gebieten wie der Alentejo-Küste und dem Landesinneren mit touristischem Potenzial. Nationale und internationale Entwickler nehmen Investitionen wieder auf, die aufgrund steigender Zinssätze verschoben wurden.
Trotz dieser Fortschritte warnen Experten, dass das Bautempo weiterhin nicht ausreicht, um die bestehende Nachfrage zu decken. Fachkräftemangel, hohe Materialkosten und bürokratische Genehmigungsverfahren bleiben strukturelle Herausforderungen.
Analysten zufolge werden erschwinglicher Wohnraum und Build-to-Rent-Projekte die kommenden Jahre prägen.
Die Stabilisierung der Zinssätze durch die Europäische Zentralbank sowie neue staatliche Anreize könnten die Entwicklung neuer Projekte weiter beschleunigen.
Von: João Martins – Business News Portugal – 5. Mai 2026
Hauspreise in Portugal steigen um 12% und erreichen neuen Rekord
Die Immobilienpreise in Portugal steigen weiter und erreichten im März 2026 ein neues Rekordhoch. Der Kauf einer Immobilie ist nun 12% teurer als vor einem Jahr, wobei der Medianpreis laut Idealista 3.107 €/m² erreicht hat.
Die größten Preissteigerungen wurden in Santarém, Guarda und Viseu verzeichnet, mit Anstiegen von über 20%. Lissabon bleibt die teuerste Stadt zum Hauskauf, gefolgt von Porto und Funchal.
Regional verzeichnete der Alentejo den größten Preisanstieg, gefolgt von den Azoren und Madeira. Die Metropolregion Lissabon bleibt die teuerste Region des Landes, während die Zentralregion die günstigste bleibt.
Die Preissteigerungen werden weiterhin durch hohe Nachfrage und ein begrenztes Wohnungsangebot angetrieben.
Von: Vanessa Sousa – Idealista – 1. April 2026
Die portugiesische Zentralbank erwartet eine Verlangsamung beim Hauskauf
Die Banco de Portugal erwartet, dass Familien weiterhin Häuser kaufen, aber das Tempo der Immobilieninvestitionen in den kommenden Jahren langsamer wird. Hauptgründe sind der Mangel an verfügbarem Wohnraum, hohe Baukosten und steigende Preise aufgrund höherer Energie- und Rohstoffkosten infolge des Krieges im Iran.
Laut dem Wirtschaftsbericht vom März wird erwartet, dass die privaten Wohnungsbauinvestitionen zwischen 2026 und 2028 um etwa 2,6% pro Jahr wachsen, jedoch bestehen weiterhin mehrere Angebotsbeschränkungen wie lange Genehmigungszeiten, Arbeitskräftemangel und hohe Baukosten.
Auf der Nachfrageseite werden auch das langsamere Einkommenswachstum und steigende Kosten für Wohnkredite das Tempo beim Hauskauf reduzieren.
Trotz dieses Szenarios dürfte die Sparquote der Haushalte über dem Niveau vor der Pandemie bleiben, was höhere Zinssätze und größere Vorsicht angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit widerspiegelt. Die Banco de Portugal warnt außerdem, dass bei einer Fortsetzung des Konflikts im Nahen Osten die Rohstoffpreise weiter steigen könnten, was die Unsicherheit erhöht und Investitionen sowie das Verbrauchervertrauen beeinträchtigt.
Von: Caroliana Charrua - Vida Imobiliária – 31. März 2026
Amerikaner wählen Portugal und die internationale Nachfrage wächst weiter
Die Immobilienpreise in Porto steigen weiter und erreichten im Februar 2026 laut Idealista-Daten ein neues Rekordhoch von 4.060 €/m². Dieser Wert stellt einen monatlichen, vierteljährlichen und jährlichen Anstieg dar und bestätigt die starke Wertsteigerung des Immobilienmarktes in der Stadt.
Der Kauf eines Hauses in Porto ist weiterhin deutlich teurer als der nationale Durchschnitt und liegt etwa 32 % über den durchschnittlichen Preisen in Portugal. Die teuersten Gebiete sind weiterhin Aldoar, Foz do Douro und Nevogilde, gefolgt vom historischen Stadtzentrum sowie der Gegend Lordelo do Ouro und Massarelos. Die günstigsten Gebiete sind Campanhã, Ramalde und Bonfim.
Der Immobilienmarkt in Porto zeigt weiterhin einen Wachstumstrend, mit starken Preissteigerungen in mehreren Stadtteilen und neuen Höchstpreisen, was die Attraktivität Portos für Immobilieninvestitionen weiter stärkt.
Von Martim Galvão – Idealista, 28. März 2026.
Immobilieninvestitionen in Porto wachsen weiter
Immobilieninvestitionen in Porto wachsen weiter
Lissabon ist eine geschichtsträchtige Stadt, in der jeder Ort einen Teil der portugiesischen Geschichte und Kultur erzählt. Die Tour beginnt auf dem Praça Luís de Camões, einem symbolischen Treffpunkt zwischen Chiado und Bairro Alto, bekannt für seine lebendige Atmosphäre und als Hommage an den Autor von Os Lusíadas.
Der Spaziergang führt weiter zur Pink Street, einer der bekanntesten und meistfotografierten Straßen der Stadt, berühmt für ihren rosa Boden und ihr Nachtleben. Früher wurde sie von Seeleuten und Unterhaltungslokalen besucht, heute ist sie ein sehr beliebter Touristenort.
Die Tour endet in Belém am Denkmal der Entdeckungen, das den portugiesischen Seefahrern der Entdeckungszeit gewidmet ist. Das ursprüngliche Denkmal wurde 1940 für eine Ausstellung gebaut und war temporär, während die heutige Steinversion erst 1960 eingeweiht wurde, um den 500. Todestag von Prinz Heinrich dem Seefahrer zu feiern.
Von Karla Farias, 28. März 2026.
Lissabon: Eine Stadt, in der jede Ecke eine Geschichte erzählt